Überwachung eurer Facebook-Privatsphäre

20. Januar 2012 | Kategorie: Webkram

“Wie sicher ist eigentlich mein Facebook-Profil? Was sehen meine Freunde und was sehen andere?” Diese, bei Facbeook relativ komplexen, Privatsphäre-Einstellungen bekommt man bei secure.me einfach und übersichtlich dargestellt.

secure.me ist das Abbild Ihres Internet-Lebens. Wir verschaffen Ihnen Transparenz und Kontrolle über Ihre Privatsphäre und persönlichen Daten.

Was macht secure.me?

Ich habe gestern einen Invite-Code bekommen und konnte heute bisschen damit rumspielen. Fix auf der secure.me Seite das Facebook-Profil “verknüpft” und schon sehe ich alles (!!!) auf secure.me mit entsprechenden Hinweisen auf Privatsphäre-Einstellungen oder anstößigen Postings meiner Freunde.

Genau, meiner Freunde. Das hat mich wirklich erschrocken, secure.me zeigt mir an, sogar hervorgehoben, was für unsittliche Wörter meine Freunde in ihrem Post schreiben. Dabei hat mich gar nicht erschrocken, was für Wörter da geschrieben wurden (wobei man so erstmal sieht was für Ferkel man im Freundeskreis hat, aber das ist ein anderes Thema ;)), sondern vielmehr das secure.me nun alle diese Meldungen sehen und auswerten kann.

Sobald ihr also euer Profil verknüpft habt, habt ihr zwar eine nette Übersicht mit dem was man vielleicht in den Privatsphäre-Einstellungen ändern sollte, aber ebenfalls hat secure.me nun die komplette Ansicht auf euer Profil sowie auf Einträge eurer Freunde (zumindest alle die Einträge, die ihr auch sehen könnt). Überlegt euch also vorher ob ihr das wirklich wollt.

Also sollte ich secure.me nicht nutzen?

Wenn ihr nun nicht so affin mit den Einstellungen rund um euer Facebook-Profil seid und einfach mal schauen wollt was in eurem Profil “falsch” läuft, dann meldet euch einfach an, schaut drüber, ändert, bei Bedarf, die angezeigten Probleme und blockiert dann wieder den Zugang zu eurem Facebookprofil.

Jetzt reicht es aber leider nicht aus, dass angelegte Profil wieder aus secure.me zu entfernen. Die Anwendung bleibt trotzdem mit eurem Profil verbunden. Damit die Anwendung keinen Zugriff mehr auf eure Daten hat geht ihr wie folgt vor:

Wenn ihr jetzt schonmal in dem letzten Abschnitt seid: dort seht ihr alle Anwendungen die in irgendeiner Form Zugang auf euer Profil haben, also vielleicht auch ein guter Zeitpunkt um mal etwas aufzuräumen.

Fazit

Ich möchte nun secure.me gar nicht so hinstellen, als wäre es der totale mist. Nur wenn ihr solche Dienste nutzt, dann lest die “Verknüpfungsoption” genau durch. Stellt euch immer die Frage: “Was sieht diese App? Finde ich okay das sie das sieht?”, wenn ihr dann diese Anwendung nicht mehr benutzt, entfernt diese einfach wieder komplett, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Kurz noch etwas zu secure.me selbst: der ganze Aufbau und die Darstellung von secure.me ist sehr überzeugend. Einfache Führung, selbst für nicht “Social-Networking-Tools”-Kenner, wird alles sehr einfach und unkompliziert beschrieben.

In diesem Sinne, schönes Wochenende.

Link: www.secure.me

Manuel Kuhlins
Ich bin 23 Jahre alt und eher bekannt im Internet als mankude. Ich schreibe über allgemeine Themen die mich interessieren (Web, Technik, Social).

5 Kommentare


Jürgen 20. Januar 2012 um 19:31 Uhr

Yeah, Schweinereien … Ernsthaft, danke für den Tipp !

secure.me 23. Januar 2012 um 11:33 Uhr

Hallo Manuel, vielen Dank für den Beitrag zu secure.me! Wir haben eine Anmerkung dazu: Ohne den Zugriff auf die Nutzer-Daten können wir leider die Profile nicht überprüfen und dem Nutzer somit keine Kontrollmöglichkeit bieten. Das ist ähnlich wie bei einem Virenscanner, der auf dem PC installiert ist: Um sämtliche Dokumente zu schützen benötigt der Virenscanner eben auch umfangreich Zugriff. Wir behandeln die Nutzerdaten äußerst sensibel, sie sind bei uns sicher.

Schöne Grüße,
das secure.me Team

    Manuel 23. Januar 2012 um 12:01 Uhr

    erstmal: finde ich echt beeindruckend das das ihr euch direkt zu Wort meldet, damit habe ich irgendwie nicht gerechnet.

    Ich hoffe es kam nun nicht so rüber, dass ich euren Dienst an den “Pranger” stellen möchte, im Gegenteil, wie auch schon geschrieben gibt es sicher eine breite Zielgruppe für die eine solche “Überwachung” sicher vom Vorteil ist.

    Meine Aussage sollte einfach sein, dass die Leute genau schauen sollen welchen Anwendungen sie Zugriff auf Ihre kompletten (!) Facebookdaten geben und man nicht zu leichtsinnig auf diesen “Zulassen” Button klicken soll.

    Aber echt cool das ihr euch direkt meldet.

    Manuel

secure.me 23. Januar 2012 um 12:42 Uhr

Hallo Manuel – danke für die Antwort! Genau, und es ist absolut richtig, zu prüfen, welchen Anwendungen welche Rechte eingeräumt wurden. Oft vergisst man das ja auch über die Zeit. Genau hierbei hilft auch secure.me, denn in der Profilanalyse überprüfen wir u.a. auch wer Daten auf das eigene Facebook-Profil postet: Ich selbst, Freunde oder Apps (also Dritt-Applikationen). Wenn es hier zu einer Häufung bei „Apps” kommt, sollte man mal genauer nachsehen, welche Apps das sind. Schöne Grüße!

    Manuel 23. Januar 2012 um 12:53 Uhr

    Ich weiß nicht in wie weit das Möglich ist, aber vielleicht solltet ihr nicht nur anzeigen welche Anwendungen etwas posten (das sind ja in der Regel eher nicht so viele), sondern zeigt auch direkt an: “Kollege, du hast XX Anwendungen erlaubt auf deine Daten zuzugreifen, kontrolliere das bitte mal”.

    Meist haben diese Apps ja “nur” Zugriff auf die eigenen Daten und posten nicht direkt etwas (so wie ihr auch, ihr postet ja nichts sondern lauft im Hintergrund einfach mit)


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